Archiv

Archiv für den Monat April 2013

Ich schaffe Platz! Ein paar Klamotten von mir gibt es jetzt auf kleiderkreisel.de, schöne Teile, die ich ich aber nie trug und die es deshalb woanders bestimmt besser haben als in meinem Kleiderschrank. Schaut, stöbert, kauft und erzählt es weiter. Und wer auch auf Kleiderkreisel ist, bitte liked mich!

Blazer_01 Seidenbluse_01 Poncho_01 Lederjacke_01

Advertisements

Vor kurzem hörte ich mal wieder die sehr gute Band Mew und musste an das schöne Video zu Special denken. Eine Ode in Schwarzweiß, die Kontraste, Texturen und Bewegung inszeniert. Diese Elemente finden sich in vielen Videos des dänischen Regisseurs Martin de Thurah, von dem der Clip stammt und dessen Arbeit mir schon lange gefällt. Dargestellt werden Dynamik und Energie, deren Anhalten und Wiedereinsetzen: durch Inszenierung des menschlichen Körpers, seiner Haltungen und Bewegungen, durch Zeitlupen und Stillstände, durch ungewöhnliche Blenden und schnelle Schnitte. Zusammen mit der Musik, die sich im Videoclip gleichwertig neben die filmische Ästhetik stellt, bringen sie etwas sehr Sinnliches zum Ausdruck: Musik erfasst den ganzen Körper und alles, was sich um ihn herum befindet (im Video: der Körper und die Elemente Wasser, Feuer, Luft, Erde). Musik lässt uns zwischen totaler Bewegung/Kontrollverlust (im Video: immer wieder Tanz bis hin zu verzerrten Haltungen) und ruhendem Stillstand/Konzentration (im Video: festschwebende Objekte im Raum, die Unbeweglichkeit von Körpern) schwanken. In seinen neueren Arbeiten für Feist, David Byrne und James Blake zeigt sich ein größeres Interesse am Narrativen. Auch darin findet Martin de Thurah immer wieder schöne Bilder für die Beziehung zwischen Musik, Rhythmus und Körper.