Und… Schnitt! Das war die letzte Klappe…

In diesen Tagen ist die letzte Ausgabe des Filmmagazins SCHNITT erschienen, das mir sehr am Herzen liegt. Ich habe dort 2008/2009 ein halbes Jahr als Praktikantin gearbeitet und im Anschluss viele Rezensionen und andere Texte für das Magazin geschrieben. In dieser Zeit sind viele neue Freundschaften entstanden, viel Wissen und Ideen über das bewegte Bild wurden ausgetauscht und ich habe wahrscheinlich so viele Filme geschaut wie noch nie zuvor. Alles in allem eine inspirierende und wunderbare Zeit. Umso trauriger bin ich, dass der SCHNITT an sein Ende gelangt ist.

Verschiedene Gründe haben die Macher dazu bewogen, den Kampf für den guten Filmjournalismus aufzugeben. Mich ernüchtert es, dass solch ein unabhängiges und qualitätiv hochwertiges Projekt offenbar in Deutschland keine Chance hat, zu überleben. Irgendwie bin ich jetzt noch weniger motiviert, mich mit meiner großen Liebe Film Richtung Arbeitsmarkt zu bewegen. Aber man sollte nicht den Kopf hängen lassen, sondern dieses schöne letzte SCHNITT-Heft genießen. Das Thema der Ausgabe – passend zum Abschied – sind die letzten Einstellungen, die uns aus Filmen entlassen. Den Pinsel für die Illustrationen hat meine liebe Freundin Jenny Adam geschwungen. Wer sich noch einmal von der Qualität des SCHNITTs überzeugen möchte, kann sich das Heft hier bestellen.

Mach’s gut, SCHNITT, du wirst fehlen!

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