I can’t get enough…

… from this mucke! Seit Wochen schwirrt mir die Stimme von Austra alias Katie Stelmanis und Band im Ohr, seit dem 16.5. gieren meine Hände nach ihrer Platte „Feel It Break“. Das Auge konnte sich schon an ihren stil- und selbstbewussten Videoclips erfreuen.

Der erste Clip verläuft sich in collagenhaften Bildschnipseln und bühnenhaften Räumen, greift dabei kunsthistorische Motive und surrealistische Elemente auf und montiert sie zu einem großen Bilderalbum, das anzuschauen schon das Gefühl von etwas vermittelt, das aus dem Rahmen fällt und nicht ganz in den konventionellen Kanon passt. Der zweite Clip beschäftigt sich mit Körpern und ihren Transformationen, die zunächst schön und dann immer seltsamer werden und schließlich alle (geschlechtlichen/menschlichen) Rollen auflösen. Das passt zu Austra, denn Sängerin Stelmanis und ihre Mitstreiter Maya Postepski und Dorian Wolf gehören zum queeren Kreis von Owen Pallett und tragen ihre Homosexualität in ihre Musik hinein. Das zeigt sich auch am opernhaften Gesang von Stelmanis, der nicht nur mit ihrer Liebe zur klassischen Musik zu begründen ist, sondern auch mit der exaltierten und zwischengeschlechtlichen Welt dieser Kunstform, die sie stark beeinflusst. Damit springen Austra nicht nur auf den Zug von Hercules and Love Affair und The Gossip auf, sie schieben ihn mit ihrer speziellen Ausdrucksweise und ihrer musikalischen Andersartigkeit auch an.

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