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Archiv für den Monat Januar 2011

Eine Gitarre, ein Piano, eine Stimme: Der ZEIT ONLINE Rekorder präsentiert kleine Musiksessions wie diese Perlen:

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Seit Tagen stapeln sich vor dem pad diverse elektronische Unterhaltungsgeräte, die sich inzwischen zu einem kleinen Haufen auftürmen. Darunter mal wieder mehrfach die geliebte Röhre, im Kreise ihrer Lieben. Typischerweise hat das pad diese objets trouvés benutzt, um sie als Kunst zu deklarieren. Doch leider fehlte der Zettel heute schon wieder. Die etwas andere Street Art gefällt eben nicht jederman.

Heute kamen drei komische Männlein vorbei, die hatten Krönchen auf’m Kopf und haben gesagt: Weihnachten ist rum! Schade, schade, die Zeit des faulen Rumliegens, Plätzchenessens und Glühweinschlürfens scheint also wirklich vorbei zu sein. Doch was mich am meisten schmerzt: Das Fernsehprogramm nähert sich wieder seiner tiefen Bedeutungslosigkeit an. Konnte man an den Feiertagen noch getrost die Flimmerkiste einschalten und sicher sein, mindestens einen schönen Schinken zu finden, so ist das Zappingverhalten nun wieder durch große Sprunghaftigkeit geprägt. Meine Weihnachtsklassiker muss ich mir jetzt in vernünftigen Dosen übers Jahr verteilt auf DVD zuführen. Dabei war es so schön, sie mal wieder im TV zu erblicken. Hier meine liebsten Filme für die Feiertage:

Platz 1: Drei Haselnüsse für Aschenbrödel von Václav Vorlícek aud dem Jahr 1973. In dieser deutsch-tschechischen Koproduktion steckt viel Herz und auch dem großartigen Soundtrack kann sich kein Ohr entziehen. Mehr mutige Aschenputtel und Prinzen für unsere Zeit, bitte!

Platz 2: Sissi, SissiDie junge Kaiserin und SissiSchicksalsjahre einer Kaiserin von 1955, 1956 und 1957 unter der Regie von Ernst Marischka. Der Herzschmerz mag heute vielleicht etwas angestaubt und kitschig wirken, doch der Liebreiz der jungen Romy Schneider und die witzigen Nebencharaktere machen die Sissi-Trilogie immer noch zu einem Erlebnis. Und eigentlich mag doch jeder ein wenig Wärme ums Herz, besonders zu Weihnachten.

Platz 3: Die Muppets Weihnachtsgeschichte von Brian Henson aus dem Jahr 1992. Gonzo als Charles Dickens erzählt die Weihnachtsgeschichte, Rizzo die Ratte ist sein tatkräftiger Gehilfe. Michael Caine gibt als Scrooge einen wunderbaren Griesgram ab und Kermit stolpert als Bob Cratchit durch diese unterhaltsame Version des Klassikers.

Und woraus bestand euer Weihnachtspflichtprogramm?